Kultur Städtisches Lapidarium öffnet am 1. Mai Das Städtische Lapidarium öffnet am Samstag, 1. Mai, wieder seine Pforten. Bis 19. September kann die historische Parkanlage in der Mörikestraße 24/1 mittwochs bis samstags von 14 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr besichtigt werden.
Das Lapidarium ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen: mit der Buslinie 41 bis Haltestelle Mörikestraße, mit den Stadtbahnlinien U1 und U14 bis zur Haltestelle Marienplatz.
Das Freilichtmuseum bietet einen besonders reizvollen Zugang zur Stuttgarter Bau- und Kulturgeschichte. Über zweihundert Plastiken und Überreste zerstörter oder abgerissener Bauten der Stadt sind zu sehen. Zu den bedeutendsten Stücken der Anlage gehören die Jaspis-Schale aus dem Besitz der Königin Olga (1858), die Eingangsfassade vom Wohnhaus des Baumeisters Heinrich Schickardt und das Portal der großen Mühle in Berg (1613). Im Jahr 1905 ließ Carl von Ostertag-Siegle den Park anlegen. Sein Schwiegervater Gustav Siegle war ebenfalls ein großer Förderer der Stadt und Großindustrieller. 45 Jahre später, 1950, erwarb die Stadt die Anlage und richtete auf Initiative von Professor Gustav Wais das Städtische Lapidarium ein. Die Atmosphäre des steinernen Gartens mit Terrassen, Brunnenhof und alten Bäumen ist ruhig und zauberhaft zugleich. Gerne verweilt der Besucher an diesem einzigartigen Ort in Stuttgart. Vorbilder des Lapidariums sind italienische Renaissancegärten. Im Juli und August werden im Lapidarium Lesungen, Konzerten und Theaterspiele veranstaltet.
Ausführliche Informationen und eine Bildergalerie gibt es unter www.stuttgart.de/lapidarium. Hier kann auch das Veranstaltungsprogramm heruntergeladen werden, das außerdem an der Infothek des Rathauses ausliegt.