Ein 44 Jahre alter Elektriker hat bei einem Stromunfall am Mittwoch
(14.07.2010) gegen 07.45 Uhr in einem Gebäude an der Besigheimer Straße
lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
Er wurde von einem Notarzt an der
Unfallstelle versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Eine 69-jährige
Hausbewohnerin erlitt eine Rauchgasintoxikation und musste ebenfalls in ein
Krankenhaus gebracht werden.
Der 44-jährige Elektriker war im Keller des Hauses damit beschäftigt, in eine Wand
Löcher zu bohren, um eine Schutzabdeckung für die Anschlussleitung anzubringen.
Dabei traf er versehentlich mit dem Bohrer auf die Hausanschlussleitung. Es
entstand ein Lichtbogen, wodurch der 44-Jährige lebensgefährlich verletzt wurde.
Die 69-jährige Hausbewohnerin hörte einen lauten Knall aus dem Keller. Als sie
hinunter ging, dem Mann helfen wollte und die Rettungskräfte alarmierte, atmete sie
im Treppenhaus soviel Rauchgas ein, dass sie ebenfalls ärztlich versorgt werden
musste. Durch den Unfall war die Stromversorgung von fünf Häusern bis 10.40 Uhr
unterbrochen.
Das Gebäude, in dem der Unfall passiert ist, hat vorläufig keinen
Strom. Mitarbeiter eines Energieversorgers reparieren zurzeit das beschädigte
Kabel, so dass erst im Laufe des Tages die Stromversorgung wieder hergestellt sein
wird.