Die Landeshauptstadt liegt mit 20 Nennungen vor Frankfurt (18) und Berlin mit (16). Die „Kraft der Stuttgarter Theaterszene“, heißt es in der Zeitschrift, liegt „in der Diversifizierung“.
Gelobt werden insbesondere das Junge Ensemble Stuttgart (JES), das in der Kategorie Off-Theater sogar Platz eins belegt, sowie das Studio Theater Stuttgart, die freie Gruppe Lokstoff und das Zentrum für Figurentheater Stuttgart sowie die für das Schauspiel der Staatstheater aktiven Regisseure Volker Lösch, Annette Pullen, die Opernregisseure Stefan Herheim und Calixto Bieito, die Choreografen Marco Goecke (Staatsballett) und Eric Gauthier (Theaterhaus).
Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport: „Dass die Kritiker und Kritikerinnen der ‚Deutschen Bühne’ so häufig Stuttgart nennen, bestätigt die Kulturpolitik der Landeshauptstadt. Gemeinderat und Verwaltung haben die Stuttgarter Theaterlandschaft in den vergangenen Jahren gezielt gefördert und ausgebaut.“ Dabei habe man sich nicht nur um die etablierten Häuser gekümmert, sondern auch die freie Szene so gezielt unterstützt, dass sie sich qualitativ und quantitativ bestens entwickeln konnte. „Auch jetzt, wo alle Städte sparen, haben wir die Theater ausdrücklich von den Kürzungen ausgenommen. Jedes Haus hat seinen eigenen Stil. Die daraus entstehende Vielfalt macht den besonderen Reiz der Theaterstadt Stuttgart aus“, so Bürgermeisterin Dr. Eisenmann.
Das vom Deutschen Bühnenverein in Köln herausgegebene Magazin „Die Deutsche Bühne“ befragt alljährlich seine ständigen Theater-Fachautoren in acht verschiedenen Kategorien nach ihrer Einschätzung der vergangenen Theatersaison, wobei großer Wert auf die Berücksichtigung kleinerer Theater abseits der Zentren gelegt wird. Etwa 50 ständige Teilnehmer machen diese Umfrage zur repräsentativsten im deutschsprachigen Raum.


